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Harzer Fuchs Hündin * 29.10.2005 in Eindhoven/Niederlande Vater: Hannes Mutter: Kaicha Züchter: Marcel Nijland |
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Der Name Askja ist der Name eines Berges (Vulkan/-systems) in Island. Der isländisch Berg Askja besteht aus einer ca. 45 km² großen Caldera (kesselförmige Einbruchsstruktur vulkanischen Ursprungs/Vulkankrater), in der zwei Seen liegen, darunter der Öskjuvatn, der mit 220 m als der tiefste See Islands gilt. |
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Er entstand ebenso wie der kleinere Víti-Krater bei einer gewaltigen Eruption im Jahre 1875. Das Wort Askja bedeutet in der allgemeinen Sprache Islands "Schachtel", in der Geologensprache jedoch "Caldera (Krater)". |
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Die ersten Tage zu Hause Am 21.12.2005 haben wir "unseren" Harzer Fuchs in Eindhoven/Niederlande, bei Familie Nijland abgeholt. Hierbei konnten wir den Welpen aus drei vorhandenen Hündinnen auswählen (der gesamte Wurf bestand aus insgesamt neun Welpen). Der Welpe wurde von uns auf den Namen "Askja" getauft und hatte als erstes seine Heimfahrt von 540 km zu "überstehen". Die Heimfahrt verlief allerdings weitgehend ruhig und den Umständen entsprechend "stressfei", da Asjka von ihrem Züchter schon durch eine einstündige Autofahrt ans Auto fahren gewöhnt worden war. Zu Hause angekommen, wurde der Welpe von Dennis und Daniel, unseren beiden Söhnen, bereits mit Freuden erwartet und empfangen. Askja musste sich als erstes an die neue Umgebung und die vielen neuen Gesichter gewöhnen (Kinder, Opas und Omas, später dann die Nachbarskinder, restliche Verwandtschaft und Freunde der Familie). Zeitweise mussten deshalb auch kurzfristige "Spiel- und Besuchsverbote" ausgesprochen werden, damit der Hund seine notwendigen Ruhephasen bekam. Bei den ersten Erkundungen "außer Haus", den immer weiter ausgedehnten Spaziergängen, lernte sie dann auch die ersten Hunde der Nachbarschaft kennen. Diesen stand sie zuerst noch mit etwas gemischten Gefühlen gegenüber und wusste nicht so recht, was sie mit diesen anfangen oder von diesen halten sollte. So zeigte sie auch zunächst, je nach Art und Größe des Hundes, völlig unterschiedliche Reaktionen, vom bellen und knurren, bis zu ängstlichem zurückweichen.Mittlerweile hat sie aber unter den Hunden der Nachbarschaft den einen oder anderen Freund/in gefunden, während sie sich bei fremden Hunden doch lieber auf´s distanzierte Bellen beschränkt. Da Askja kurz vor Weihnachten zu uns kam, stand dann auch recht schnell die erste Fahrt mit dem Familienauto an. Wir hatten uns entschlossen, sie erst mit einer Carry Box (ähnl. Flugbox aus Kunststoff, etwas kleinere Ausführung) an das Autofahren zu gewöhnen. Zunächst schien sie nicht so begeistert davon zu sein und versuchte am Anfang, wieder aus ihrer Box herauszukommen. Aber nach einigen Kilometern konnten wir sie dann doch dazu bewegen, sich in der Box hinzulegen. Mit der Anzahl der Autofahrten nahm dann letztendlich ihre Bereitschaft zu, sich in der Box aufzuhalten. Da diese aber auch recht schnell zu klein und damit zu eng für den Hund wurde, zog sie schon nach kurzer Zeit in ihre (größere) Transportkiste in den Kofferraum des Fahrzeugs um, wo sie zunächst allerdings auch nicht unbedingt gerne bleiben wollte. Sie gewöhnte sich aber nach einigen Fahrten an die neuen "Mitfahrgelegenheit" und hat nun ihren endgültigen, recht geräumigen Platz im Familienauto gefunden. Dann hatte sie Ende Dezember auch noch ihren ersten Tierarztbesuch, welchen sie allerdings (trotz einer kleinen Spritze zur Vervollständigung der notwendigen Impfungen) mit Bravour meisterte. Anfang Januar ging wir mit Askja zum ersten Mal in die Welpenschule beim VDH Lenninger Tal e.V. Unter all den Welpen zeigte sie zuerst noch eine gewisse Zurückhaltung und schaute sich die anderen Hunde erst einmal aus einer respektvollen Distanz an, bevor sie sich dann gegen Ende der Welpenstunde entschloß, doch ein klein wenig mit den anderen Hunden zu spielen. Bei ihrem zweiten Besuch der Welpenstunde fand sie dann sofort Gefallen am Mitspielen und hat sich somit auch recht schnell an die Anwesenheit anderer Hunde gewöhnt. |
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Mein "neues" Fressen Im Februar besuchte dann mein Herrchen einen Vortrag zum Thema „gesunde Hundeernährung“ (BARF) - wozu ihn übrigens mein Frauchen angemeldet hatte -. Seitdem wurde dann meine Ernährung - zumindest teilweise- umgestellt. Daran musste ich mich dann zwar erst einmal gewöhnen, aber größtenteils schmeckte mir das Zeug hervorragend. Ich habe dann auch ab und zu so komisches weißes Zeugs bekommen, in verschiedener Konsistenz und Geschmacksrichtung. Einmal hieß es glaub´ „Hüttenkäse“ (Brrrrr !!!), das andere mal „Naturjoghurt“ (Schmatz !!!), wobei sie dann verschiedenes Obst od. Honig hineinleerten, was mir dann echt lecker schmeckte. Was ich auch prima finde, ist das rohe Muskelfleisch mit Pansen. Manchmal gibt es dazu Haferflockenmischung, Naturreis, Nudel + Gemüse od. eine andere Flockenmischung. Das Fressen durfte ich sogar einmal selbst mit einkaufen. Wir gingen hierzu zu einer Frau, die ebenfalls einen Hund und lauter andere schöne „Hundesachen“ in ihrem „Hundeladen“ hatte. |
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Die Spaziergänge Am Anfang ging ich mit meinem Frauchen od. Herrchen zuerst die nähere Umgebung unseres Hauses zu Fuß erkunden. Später fuhren wir dann einige Meter mit dem Auto (dabei habe ich mich dann auch etwas besser an die komische Kiste im Kofferraum gewöhnt). Dafür gab es dann aber auch immer weite Felder und Wiesen, wo ich viel Platz zum herumrennen hatte. Als mir dann das ewige herumrennen auf den Wiesen zu blöd wurde, habe ich meinem Herrchen oder meinem Frauchen immer irgendwelche Steine od. Zweige/Äste gebracht, damit diese das Zeug wieder wegschmeißen konnten und ich was zum Herbringen hatte. Da Frauchen zu Herrchen meinte, dass das Zeug zu gefährlich sei (die Steine könne man verschlucken und die Zweige kann man ins Auge oder den Rachen bekommen), haben sie dann immer von Zuhause was zum Werfen mitgenommen. Das finde ich jetzt echt cool, wenn ich meinen Tennisball, meinen „Wurfsack“ oder den „Wurfball“ holen darf. Herrchen und Frauchen meinen, ich sei jetzt „Ausgeglichener“, was immer das auch heißen mag. Neulich, als das weiße Pulver (mit dem man so schön spielen konnte) von den Straßen und den Wiesen weg war, habe ich etwas neues entdeckt: WASSER. Dieses nasse Zeug (das man auch trinken kann) ist echt super. Man kann seinen Ball hineinwerfen und darin herumlaufen und wenn man raukommt, muß man sich immer erst einmal ganz doll schütteln. Meisten hat man dann, wenn man wieder nach Hause kommt, noch ein ganz nasses Fell und einen nassen Bauch. Dann kommt immer mein Herrchen oder mein Frauchen und trocknet mich mit einem Handtuch ab. |
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Mein erstes Fest Am 19. März hatte das Patenkind meines Frauchens Konfirmation. Nachdem Frauchen mit Jennifer und den anderen in der Kirche war, haben wir uns dann alle zusammen in einer Gaststätte getroffen. Das war echt lustig, denn ich durfte auch mit rein. Die saßen dann alle an richtig langen Tischen und haben geredet und gegessen und getrunken. Das ging den ganzen Tag so. Ich hatte einen netten Platz auf dem Boden, wo ich mich hinlegen konnte. Später gingen ir dann alle spazieren und ich durfte nachher weiter hinten im Raum hinliegen. Da sind dann auch ganz viele Menschen vorbeigekommen, haben sich gefreut und haben mich gestreichelt. Die waren dann alle ganz begeistert, dass ich so ruhig dagelegen habe und mit dem Schwanz wedelte. Komisch, dass man Menschen schon mit solchen Kleinigkeiten wie mit „nichts tun“ und „ruhig hinlegen“ eine Freude machen kann. War aber echt bequem und ich konnte mich mal richtig ausruhen. Drei Wochen später haben wir dann so etwas ähnliches gemacht, nur hieß das dann „Hochzeit“. |
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Askja allein zu Haus Irgendwann kam meine Frauchen dann auf die Idee, „allein zu Hause“ zu spielen. Das geht so: ich muss in der Wohnung bleiben und sie geht nach draußen vors Haus und macht die Türe zu. War gar nicht so schlecht, ich dachte mir nämlich: Auch gut, dann lege ich mich halt auch mal auf das Bett, wo Herrchen und Frauchen sonst immer Nachts drin liegen. Sie ist dann aber recht schnell wieder hereingekommen und ich bin wieder aus dem Bett herausgesprungen. War zunächst mal recht blöd dieses Spiel: Weil viel zu kurz. Später haben wir das "Spielchen" dann ausgedehnt. Mein Frauchen und mein Herrchen waren dann nämlich immer länger weg und ich konnte dann auch immer länger auf dem Bett liegen bleiben. Mittlerweile habe ich die beiden so weit, dass ich tagsüber auch auf dem gemachten Bett liegen bleiben darf, wenn sie zu Hause sind. Nur Nachts muss ich noch immer auf dem Boden liegen, weil dann die beiden in dem Bett liegen - Irgendwie gemein, oder ?!? ( Fortsetzung folgt !!! ) |
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